Fehlernährung / Mangelernährung
Fehlernährung ist eine qualitative Mangelernährung und bedeutet eine Unterversorgung mit Vitaminen- und Mineralstoffen. Bei Kindern erfolgt eine verzögerte körperliche und geistige Entwicklung, die irreparabel sein kann. Häufig essen Fehlernährte zu wenig Obst und Gemüse, Milchprodukte, Seefisch, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Besonders bequeme Menschen oder solche unter Zeitdruck neigen zu Fehlernährung mit Dosen- oder Fertiggerichten und verzichten hiermit auf ausgewogene Ernährung. Fehlernährung kann zu häufigen Infekten, zu Verstopfung, zu Jodmangel und Knochenentkalkung (Osteoporose) führen. Doch viele Erkrankungen fußen auf einer Mangelernährung.
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Für den menschlichen Organismus wichtige Mengenelemente:
- Calcium (Ca) – (Skelettsystem, Blutgerinnung, Muskelkontraktion, Aktivierung von Enzymen)
- Kalium (K) – (Membranpotential, Blutdruckregulation, Eiweiß- und Glykogenbildung)
- Natrium (Na) – (Transport von Nährstoffen, Regulation Säure/Basengleichgewichtes)
- Magnesium (Mg) – (Knochen, Zähnen, zahlreichen Enzymen und Phosphatverbindungen)
- Phosphor (P) – (Bestandteil von Knochen, Phospholipiden)
- Schwefel (S) – (Für Aminosäuren Cystein und Methionin, sowie B-Vitamine Biotin und Thiamin)
- Chlor (Cl) – (Bedeutung für Wasserhaushalt, Säure/Basengleichgewicht)
Wichtig: Kalium ist der natürliche Gegenspieler von Natrium, und ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Mineralien ist für die Regulation physiologischer Prozesse besonders wichtig. Eine exzessive Natriumzufuhr kann zur Kaliumverarmung führen. Umgekehrt hat Kalium einen natriuretischen Effekt. Insofern ist das Na:K-Verhältnis in der Nahrung entscheidender als die Konzentration der einzelnen Kationen für sich allein. Neben Natrium hat Kalium große Bedeutung für die Regulation des Blutdrucks. Epidemiologische Studien belegen, dass eine erhöhte Kaliumaufnahme mit einer Blutdrucksenkung einhergeht und das Risiko für Schlaganfälle reduziert. Die blutdrucksenkende Wirkung von Kalium wurde auch in Supplementierungsversuchen nachgewiesen.
Für den Menschen essentielle Spurenelemente:
- Chrom (Cr)
- Cobalt (Co)
- Eisen (Fe)
- Iod (I)
- Kupfer (Cu)
- Mangan (Mn)
- Molybdän (Mo)
- Selen (Se)
- Zink (Zn)
- Fluor (F)
- Silicium (Si)
Ernährung heute
WISSEN AKTUELL
Schon länger ist bekannt: Frisches Obst und Gemüse ist für unseren Körper sehr wichtig. Eine optimale Ernährung hat positive Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße des Menschen. Dies wird auch durch unsere Studie nachgewiesen. Unsere Pilot-Studie zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und körperlicher Gesundheit.Mit unserer Doppel-Null-Studie haben wir ebenfalls nachgewiesen, dass durch die ausschließliche Einnahme von künstlich hergestellten, hoch dosierten Vitaminen (A, B, C und E) kein positiver Effekt erzeugt werden kann. Im Gegenteil, einige unserer Studienteilnehmer hatten schlechtere Werte als vor der Einnahme von künstlichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es günstiger und gesünder ist, keine chemisch isolierten Vitamine zu nehmen. Sind künstliche Vitamine nun gefährlich? Derartige Vitaminpräparate werden in Massen produziert und oft hochdosiert geschluckt. In Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro dafür ausgegeben. Es gibt immer wieder Meldungen, die vor sogenannter Hypervitaminose warnen. Neueste Studien belegen, dass künstliche Vitamine schädlich sein können, ja sogar unter Umständen das Leben verkürzen.
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